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DONAU 2021
In diesem Jahr setzen wir uns mit dem Thema der Belastung natürlicher Wasserressourcen auseinander. Im speziellen rücken wir unseren Fokus dabei auf das Binnengewässer der Donau. Diese wird von der Gesellschaft als organisch gewachsenes Landschaftsbild wahrgenommen und als selbstverständlich angesehen. Dabei ist die Donau wesentlich vom Menschen beeinflusst und als Kulturlandschaft geformt worden. Als Nutztier der Industrialisierung Europas zeigen sich die Auswirkungen jahrzehntelanger Einwirkung auf den Fluss nicht nur in der Tier und Pflanzenwelt sondern auch in der Wasserqualität und der Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur.
Bis in die Gegenwart ist diese geschichtsträchtige Hauptverkehrsader geprägt von Verunreinigungen vielfältigster Art, sei es durch Industrie, Landwirtschaft oder etwa die Einzelperson. Dabei ist der Ernst der Lage nicht im kollektiven Gedächtnis allgegenwärtig verankert und der Erhalt eines nachhaltigen Gleichgewichts keinesfalls sichergestellt.

Unser Anliegen ist es daher, die Aufmerksamkeit auf die fragile Balance des Naturjuwels im Herzen Europas und seine hervorgebrachte Artenvielfalt zu lenken. Zu diesem Zwecke werden wir uns mit einem eigens konstruierten Boot aus wiederverwerteten Materialien auf den Weg machen, um diesen Aspekt zu versinnbildlichen. Entlang des Gewässers werden wir nicht nur Proben sammeln sondern auch die Schönheit des Flusses und der hervorgebrachten Kulturen festhalten.
Bitte meldet euch bei uns, wenn ihr uns in irgendeiner Weise helfen könnt. Zum Beispiel bei der Konstruktion des Bootes, mit Kontakten von an der Donau lebenden Personen oder fachmännischer Entsorgung des Bootes am schwarzen Meer.
Wir sind über jeden Tipp dankbar!
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